
Susanne Knofe
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Expertin für Baufinanzierung
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Stand: 18. Februar 2026
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Sie erhalten ein individuelles Finanzierungsangebot (aus über 450 Banken)
Wir reichen gemeinsam alle relevanten Unterlagen und Nachweise ein
Ihre Finanzierung kann unterschrieben werden
Wenn die Sollzinsbindung endet, stehen viele Immobilienbesitzer vor einer wichtigen Entscheidung. Denn in den meisten Fällen ist das Darlehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig getilgt. Es bleibt eine Restschuld, für die eine Anschlussfinanzierung notwendig wird.
Doch welche Möglichkeiten haben Sie, wenn die Sollzinsbindung endet? Und wann sollten Sie aktiv werden?
Die Sollzinsbindung beschreibt den Zeitraum, in dem der Zinssatz Ihrer Baufinanzierung festgeschrieben ist. Während dieser Phase darf die Bank den vereinbarten Zinssatz nicht verändern – selbst wenn das allgemeine Zinsniveau deutlich steigt.
Bei Abschluss des Darlehens legen Sie fest, wie lange die Zinsen gesichert sein sollen. Möglich sind kurze Laufzeiten von fünf oder acht Jahren, aber auch lange Zinsbindungen von bis zu 30 Jahren.
Eine lange Zinsbindung bietet Planungssicherheit. Eine kurze Zinsbindung ist häufig günstiger, birgt aber das Risiko steigender Zinsen bei der Anschlussfinanzierung.
Wenn die Sollzinsbindung endet, ist der Kredit in der Regel noch nicht vollständig zurückgezahlt. Es verbleibt eine Restschuld.
Diese Restschuld muss weiter finanziert werden. Dafür benötigen Sie eine sogenannte Anschlussfinanzierung. Dabei handelt es sich um ein neues Darlehen, das die verbleibende Kreditsumme ablöst.
Die Konditionen der Anschlussfinanzierung richten sich nach dem dann aktuellen Zinsniveau. Das bedeutet:
Wichtig: Bei steigenden Zinsen wird bei gleichbleibender Rate weniger getilgt. Bei niedrigeren Zinsen steigt der Tilgungsanteil.
Wenn Ihre Sollzinsbindung endet, stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Verfügung:
Die Prolongation ist die einfachste Lösung. Sie bleiben bei Ihrer bisherigen Bank und vereinbaren neue Konditionen für die Restschuld.
Vorteil:
Der Ablauf ist unkompliziert, da keine neue Grundschuld eingetragen werden muss.
Nachteil:
Hausbanken bieten nicht automatisch die besten Zinsen an. Ohne Vergleich verzichten viele Kreditnehmer auf erhebliches Sparpotenzial.
Deshalb empfehlen wir, frühzeitig ein Angebot Ihrer Bank einzuholen und dieses mit anderen Anbietern zu vergleichen.
Hinweis: Sie benötigen wahrscheinlich weitere Sicherheiten und eine ausgezeichnete Bonität
Bei einer Umschuldung wechseln Sie die Bank. Das neue Kreditinstitut übernimmt Ihre Restschuld und löst das bisherige Darlehen ab.
Vorteile:
Zu beachten sind Kosten für Notar und Grundbuch. Diese lassen sich jedoch häufig durch bessere Zinsen kompensieren.
Idealer Zeitpunkt: Beginnen Sie etwa 12 Monate, bevor die Sollzinsbindung endet, mit dem Vergleich.
Ein Forward-Darlehen ermöglicht es, sich bereits bis zu 36 Monate, teilweise sogar bis zu fünf Jahre vor Ablauf der Sollzinsbindung neue Zinsen zu sichern.
Das lohnt sich besonders, wenn:
Allerdings verlangen Banken für die lange Vorlaufzeit einen Zinsaufschlag. Je länger der Zeitraum bis zum Beginn der neuen Finanzierung, desto höher der Aufschlag.
Zudem besteht eine Abnahmepflicht. Sollten die Zinsen wider Erwarten fallen, müssen Sie das vereinbarte Darlehen trotzdem in Anspruch nehmen.
Ein Forward-Darlehen sollte daher strategisch geprüft werden.
Viele Kreditnehmer reagieren zu spät. Dabei lässt sich durch rechtzeitige Planung viel Geld sparen.
Unsere Empfehlung:
Je höher die Restschuld, desto größer ist das Einsparpotenzial durch bessere Konditionen.
Wenn Ihre Sollzinsbindung endet, entscheidet sich, wie teuer Ihre Immobilie langfristig wird.
Steigen die Zinsen deutlich, kann sich die monatliche Belastung erhöhen oder die Laufzeit verlängern. Sinken die Zinsen, profitieren Sie von einer günstigeren Anschlussfinanzierung.
In jedem Fall lohnt sich ein unabhängiger Vergleich verschiedener Anbieter.
Wir prüfen für Sie:
So stellen Sie sicher, dass Ihre Anschlussfinanzierung optimal zu Ihrer finanziellen Situation passt.
Fordern Sie jetzt eine unverbindliche Beratung an und sichern Sie sich die besten Konditionen für die Zeit nach dem Ende Ihrer Sollzinsbindung.

Susanne Knofe
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Stand: 18. Februar 2026
3,75 %
Sollzins p.a
2 % anfängliche Tilgung
1.197,92 € monatliche Rate
Das Finanzierungsbeispiel ist für eine Immobilie mit Kaufpreis/Herstellungskosten von 400.000 Euro. Der Beleihungswert ist mit 70 % angenommen.
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