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Warum ein Energieberater bei der Baufinanzierung bares Geld spart  

susanne-knofe Baufin-Experte

Susanne Knofe

|

Expertin für Baufinanzierung

|

Stand: 17. September 2025

Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Energieberater bewertet den energetischen Zustand einer Immobilie und zeigt Maßnahmen auf, mit denen sich der Energieverbrauch senken lässt
    • Er informiert außerdem, wie staatliche Fördermittel zu energetischen Maßnahmen genutzt und sogar Steuervorteile ausgeschöpft werden
    • Die Kosten für einen Energieberater sind vom Umfang der Beratung abhängig, können durch Fördergelder aber auch erheblich reduziert werden
    • Da der Begriff „Energieberater“ nicht geschützt ist, müssen Bauherren die fachliche Qualifikation der jeweiligen Person eingehend prüfen
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Bei einer Baufinanzierung spielen nicht nur Zinssätze und Tilgungspläne eine Rolle, sondern auch die energetische Qualität des Bauvorhabens und staatliche Förderprogramme. Dabei kommt ein Energieberater ins Spiel, der den energetischen Standard des Gebäudes bewertet, Optimierungsmöglichkeiten aufzeigt und die Qualifikation für Förderungen prüft. Dadurch lassen sich nicht nur die laufenden Energiekosten senken, sondern auch Fördergelder effektiv nutzen. Wer einen Energieberater beauftragt, kann die Immobilienfinanzierung effizienter gestalten und langfristig bares Geld sparen.

Was macht ein Energieberater?

Ein Energieberater informiert Immobilienbesitzer über mögliches Einsparpotenzial und die effiziente Nutzung von Strom, Heizung und Wasser. Im Fokus der Beratung steht die Frage: Mit welchen Maßnahmen lässt sich der Energieverbrauch der Immobilie senken?

Eigentümer besprechen mit einem Energieberater also mögliche Wege, um ihr Heim energieeffizienter zu gestalten. Das kann eine bessere Dämmung sein, der Austausch alter Fenster oder der Einbau einer neuen Heizungsanlage. Dafür wird bei Bedarf ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt. Dieser zeigt auf, mit welchen energetischen Maßnahmen ein Effizienzhaus erreicht werden kann. Welche Maßnahmen aber im Endeffekt tatsächlich umgesetzt werden, entscheiden die Hauseigentümer selbst.

Aufgaben eines Energieberaters:
  • Erstellen eines individuellen Sanierungsfahrplans auf Grundlage der baulichen Gegebenheiten

  • Baubegleitung bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen und Sicherstellen einer fachgerechten Ausführung

  • Unterstützung bei der korrekten Beantragung von Fördermitteln

  • Beratung zu einzelnen energetischen Maßnahmen wie der Heizungsoptimierung

Ausstellen eines Energieausweises

Energieberater mit entsprechender Qualifikation können außerdem einen Energieausweis ausstellen. Anhand dieses lässt sich der energetische Zustand einer Immobilie erkennen. Ein Energieausweis ist notwendig, wenn ein Haus vermietet oder verkauft werden soll.

Wie kann ein Energieberater bares Geld sparen?

Ein Energieberater kann weit mehr als nur Tipps geben – er zeigt Ihnen konkret, wie Sie durch gezielte energetische Maßnahmen bares Geld sparen können. Dazu gehören Folgende:

Senkung der Nebenkosten

Maßnahmen wie verbesserte Dämmung oder der Einsatz moderner Heiztechnik tragen dazu bei, den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren. Zwar sind die anfänglichen Investitionen höher, doch sie zahlen sich durch dauerhaft geringere Energiekosten und niedrigere Nebenkosten langfristig aus.

Nutzung von Fördermitteln

Energieberater wissen, welche Fördermittel für bestimmte Maßnahmen beantragt werden können. Außerdem setzen viele staatliche Förderprogramme wie bspw. die BAFA-Förderung die Beratung durch einen Energieberater voraus.

Staatliche Förderungen können zinsgünstige Darlehen, aber auch Direktzuschüsse für bestimmte energetische Maßnahmen sein. Je nach Bauvorhaben lassen sich so mehrere Tausend Euro sparen.

Wertsteigerung der Immobilie

Eine energieeffiziente Immobilie hat nicht nur mehr Nachfrage, sie erzielt im Regelfall auch höhere Verkaufs- und Mietpreise.

Nutzung von Steuervorteilen

Neben staatlichen Förderungen können Bauherren bestimmte Maßnahmen auch steuerlich geltend machen. Ein Energieberater weiß, welche Steuervorteile genutzt werden können.

Ein Energieberater spart sowohl kurz- als auch langfristig Geld. Er macht energetische Maßnahmen bezahlbar, indem er die passenden Förderprogramme zusammenstellt und auf eine korrekte Beantragung der Fördermittel achtet. Langfristig können Immobilienbesitzer mit einem Energieberater den Energieverbrauch und damit auch die Betriebskosten senken.

Was kostet ein Energieberater?

Die Kosten für einen Energieberater sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Verbraucherzentralen bieten eine einfache Beratung per Telefon, online oder in der jeweiligen Filiale kostenlos an. Allerdings ist die Beratung sehr begrenzt und ermöglicht nicht den Zugang zu Fördergeldern, bei denen eine Energieberatung vorausgesetzt wird.

Die Kosten für eine professionelle Energieberatung sind abhängig von den Gegebenheiten und dem Umfang des Projekts. Ein reiner Vor-Ort-Termin mit einem Berater, der noch keinen individuellen Sanierungsfahrplan beinhaltet, kostet zwischen 300 und 500 Euro. Ist eine energetische Baubegleitung gewünscht, erhöhen sich die Ausgaben erheblich. Zwar kann das Honorar mit dem Energieberater frei verhandelt werden, dennoch müssen Immobilienbesitzer bei großen Projekten mit Kosten von mehreren Tausend Euro rechnen. Der Stundensatz liegt im Regelfall zwischen 70 und 120 Euro.

Kostenbeispiele
Beratung und Nachweis für eine Einzelmaßnahme: 300 bis 600 Euro
Erstellen eines individuellen Sanierungsfahrplans: 1.500 bis 2.500 Euro

Förderung für Energieberatung nutzen

Durch die umfassende staatliche Förderung müssen Bauherren aber nur einen geringen Teil der Kosten für einen Energieberater auch tatsächlich selbst bezahlen. Der Bund bezuschusst die Energieberatung und die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans mit bis zu 50 Prozent.

Beantragt wird die Förderung für die Energieberatung bei der BAFA. Wichtig ist, dass der Antrag für die Bundesförderung Energieberatung für Wohngebäude eingereicht wird, bevor mit dem Vorhaben begonnen wird.

Höhe der Förderung:
  • 50 Prozent des Beratungshonorars bis maximal 650 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser

  • 50 Prozent des Beratungshonorars bis maximal 850 Euro für Wohngebäude ab drei Wohneinheiten

Für die energetische Baubegleitung beläuft sich die Förderung auf ebenfalls 50 Prozent – bis maximal 5.000 Euro bei Einfamilienhäusern. Die Fördermittel können im Zusammenhang mit folgenden Vorhaben beantragt werden: Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, Anlagentechnik, Anlagen zur Wärmeerzeugung und zur Heizungsoptimierung.

Höhe der Förderung:
  • 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben bis maximal 5.000 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser

  • Bei Mehrfamilienhäusern mit drei und mehr Wohneinheiten erhöht sich die Förderung um 2.000 Euro je Wohneinheit bis maximal 20.000 Euro

So erkennen Sie einen seriösen Energieberater

Der Begriff „Energieberater“ ist keine geschützte Bezeichnung. Für Bauherren und Immobilienbesitzer ist es deshalb besonders wichtig, die Qualifikation der jeweiligen Person zu prüfen. Sonst kann es passieren, dass sie viel Geld für eine schlechte Beratung und Planungsfehler verlieren.

Liste der Deutschen Energieagentur

Die Deutsche Energieagentur dena führt eine Liste, in der 13.000 qualifizierte Fachkräfte aufgeführt werden. Um aufgenommen zu werden, müssen strenge Kriterien erfüllt sein. Die Energieberater müssen bestimmte Studienabschlüsse, Zusatzqualifikationen und Berufserfahrung vorweisen. Außerdem müssen sie über eine Berufshaftpflicht verfügen.

Beratung durch die Verbraucherzentrale

Ebenfalls seriös ist eine Beratung durch die Verbraucherzentralen. Denn diese wird regelmäßig durch unabhängige Institute geprüft. Für eine einfache Beratung ohne individuellen Sanierungsfahrplan oder eine fachliche Baubegleitung kann die Beratung bei einer Verbraucherzentrale ausreichen. Entscheidend ist, dass Sie keine Fördermittel beantragen möchten, die wiederum eine qualifizierte Energieberatung voraussetzen.

Prüfen Sie fachliche Kriterien

Achten Sie darauf, dass der Energieberater ein abgeschlossenes Studium oder eine entsprechende Ausbildung vorweisen kann. Kontrollieren Sie außerdem seine Weiterbildungen und holen Sie ggf. Referenzen aus früheren Projekten ein. Wichtig ist auch, dass der Berater eine Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Für all diese Kriterien sollten Sie sich entsprechende Nachweise zeigen lassen.

Mit einer Energieberatung und der passenden Finanzierung doppelt sparen

Ein Energieberater unterstützt Sie nicht nur dabei, Energiekosten zu senken und Fördermittel optimal einzusetzen, sondern trägt auch dazu bei, Ihre Baufinanzierung effizient und kostengünstig zu gestalten. Durch die Kombination aus energetischer Beratung und einer individuell auf Sie angepassten Finanzierung profitieren Sie gleich doppelt: Sie reduzieren die laufenden Nebenkosten Ihrer Immobilie und nutzen gleichzeitig staatliche Fördergelder, die Ihre Baufinanzierung spürbar entlasten.

Gemeinsam mit unseren Baufin-Experten prüfen wir, welche Immobilienfinanzierung zu Ihnen und Ihrem Bauvorhaben passt und wie Sie mit Fördermitteln Ihre Finanzierung noch effizienter gestalten. Jetzt einen Termin vereinbaren.
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Susanne Knofe

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Stand: 17. September 2025

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