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Hausabriss: Diese Kosten fallen an

susanne-knofe Baufin-Experte

Susanne Knofe

|

Expertin für Baufinanzierung

|

Stand: 8. November 2023

Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Hausabriss kostet bei einem durchschnittlichen Haus ca. 20.000 Euro
    • Da die Kosten für Abrissarbeiten unter die Baunebenkosten fallen, ist eine Baufinanzierung zu günstigeren Zinsen erhältlich
    • Vor allem durch Eigenleistungen und das Vergleichen von Angeboten können Kosten eingespart werden
    • Vor Beginn der Abrissarbeiten sollte das Bauamt informiert werden, ggf. werden weitere Genehmigungen nötig (Denkmalschutz, Baumfällungen, Grundwasser)
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Mit Schadstoff belastet oder energetisch unzureichend ausgerichtet. Es gibt viele Gründe, warum ein altes Haus für einen Neubau weichen muss. Für den Hausabriss gibt es ebenso viele Maschinen wie Methoden: Einschlagen, Eindrücken, Demontieren, Abgreifen, Sägen, Stemmen, Bohren und Sprengen. In jedem Falle macht ein Hausabriss viel Arbeit und verursacht nicht unerhebliche Abrisskosten, die in die Baufinanzierung für den Neubau unbedingt eingeplant werden müssen. Hier lesen Sie, was auf Sie zukommen kann und wo Sie beim Abriss sparen können.

Welche Kosten fallen beim Hausabriss an?

Groß oder klein. Ist Asbest, Eternit oder Glaswolle im Spiel? Steht das Haus frei oder ist es mittendrin zwischen Bäumen oder anderen Gebäuden? Mit welchen Kosten beim Hausabriss zu rechnen ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Die verwendeten Baumaterialienv

Asbesthaltige Platten sind wie wir heute wissen eine ernsthafte Gesundheitsgefahr, vor allem beim Abriss. Die Entsorgung von mit Schadstoff belasteten Baumaterialien ist aufwändig und teuer.Asbesthaltige Platten sind wie wir heute wissen eine ernsthafte Gesundheitsgefahr, vor allem beim Abriss. Die Entsorgung von mit Schadstoff belasteten Baumaterialien ist aufwändig und teuer.

Die Hausgröße

Je größer das Haus, desto umfangreicher fallen auch die Abrissarbeiten und der zu entsorgende Schutt aus. Gibt es einen Keller, dann ergibt sich eine komplett veränderte Situation, wenn auch die Kellerfläche ausgebaggert und wieder neu verfüllt und verdichtet werden muss.

Die Bauumgebung (Abrissumgebung)

Den Abrissunternehmen sind freistehende Häuser lieber als Reihenhäuser oder Häuser, die von Bäumen umringt sind. Hindernisse bedeuten immer einen erhöhten Aufwand und höhere Abrisskosten. Müssen für den Abbruch Bäume gefällt werden oder berühren die Bauarbeiten das Grundwasser, benötigen Sie beispielsweise häufig weitere Genehmigungen.

Die benötigten Sicherheitsvorkehrungen

Hierunter versteht man nicht nur erhöhte Sicherheitsvorkehrungen beim Abriss von „verseuchten“ Baumaterialien, sondern insbesondere bei schwierigen Standorten wie vielbefahrenen Straßen. Wenn also der Abriss mit Absperrungen und dem Aufstellen von Warnschildern verbunden ist und vorab Genehmigungen eingeholt werden müssen.

Als grobe Richtwerte können Gesamtkosten von 50 bis 185 Euro je Quadratmeter veranschlagt werden. Darunter fallen dann neben dem Hauptposten der Abrissarbeiten nötige Planungsarbeiten und die Materialuntersuchung, die Entkernung und Trennung von Schadstoffen, Erdarbeiten (Keller!) und schließlich die Entsorgung von Baumaterialien und ggf. Sondermüll.

Für ein durchschnittliches frei stehendes Einfamilienhauses ohne Keller muss mit um die 20.000 Euro gerechnet werden.

So können Sie beim Abriss Kosten sparen

Abhängig davon, wie die Vorbedingungen für den Abbruch sind und welche Ressourcen (ausreichend Helfer und Zugang zu Maschinen) zur Verfügung stehen, lässt sich eine Menge Geld einsparen, wenn der Abriss in Eigenregie durchgeführt wird. Viele entscheiden sich dafür, den gut selbst durchführbaren Teil der Abrissarbeiten zu übernehmen und für den Rest ein Abrissunternehmen zu engagieren.

Was können Sie selbst beim Abriss übernehmen?

  • Reduzieren Sie die Bauschuttmenge! Entrümpeln Sie das Haus vollständig und verkaufen oder verschenken Sie noch gut erhaltene Bauteile wie Türen, Fenster etc.

  • Räumen Sie alle Hindernisse aus dem Weg! Indem Sie das Grundstück leerräumen, machen Sie das Gebäude für das Abrissunternehmen leichter zugänglich und die Arbeiten gehen schnell voran.

  • Dazu gehört es auch, störende Büsche und Bäume nach Möglichkeit zu entfernen

Unser Tipp: Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie!

Hausabriss: der Ablauf

Der Abriss eines Hauses nimmt im Normalfall diese Schritte:

  • Ein Statiker oder Baustoffexperte stellt die Substanz und Statik des Hauses fest

  • Sie melden den Hausabriss beim Bauamt an

  • Das Bauamt prüft, ob besondere Genehmigungen einzuholen sind (z. B. im Falle von denkmalgeschützten Häusern)

  • Sie holen mindestens zwei Angebote ein

  • Sie beauftragen die Abrissfirma
  • Mit dem beauftragten Unternehmen klären Sie, wie das Grundstück aufbereitet werden soll

Was muss sonst bedacht werden beim Hausabriss?

Zunächst einmal ist wichtig, dass Sie nicht ohne Genehmigung einen Hausabriss vornehmen können. Das zuständige Bauamt ist Ihr Ansprechpartner und wird Ihnen mitteilen, ob Sie für den Abriss weitere Genehmigungen einholen müssen bzw. welche Auflagen bestehen. Sollte das Haus nämlich unter Denkmalschutz stehen, greifen hier besondere Bestimmungen. Übrigens häufig auch dann, wenn das abzureißende Haus nur in direkter Nachbarschaft zu einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude steht. Wer für den Hausbau bereits eine Bauherrenhaftpflicht abgeschlossen hat, sollte prüfen, ob Schäden durch den Hausabriss mit abgedeckt sind oder andernfalls diesen Schutz ggf. ergänzen.

Unser Tipp: Es benötigt zwar nicht jeder Abriss eine ausdrückliche Genehmigung, dennoch informieren Sie sich am besten noch VOR Abschluss des Kaufvertrages beim Bauamt über die örtlichen oder speziellen Auflagen, um später nicht von Zusatzkosten du Aufwand überrascht zu werden.

Sparen Sie beim Hausabriss; Wir beraten Sie gern in allen Fragen der Baufinanzierung!

Ein Hausabriss ist sozusagen der erste Spatenstich vom eigenen Haus – und er ist nicht preiswert. Viele können einige Arbeiten (vorbereitend) selbst durchführen und damit die Abrisskosten reduzieren. Für die Höhe der Kosten kommt es vor allem darauf an, wie günstig die Vorbedingungen sind. Kleinere freistehende Gebäude ohne Keller lassen sich günstiger abreißen als große, vollunterkellerte und mit Asbest gebaute Reihenhäuser an einer vielbefahrenen Straße.

Mit einem erfahrenen Abrissunternehmen an Ihrer Seite und einem günstigen Baukredit (die Abrissarbeiten fallen unter die Baunebenkosten) steht dem Start zum Projekt Eigenheim nichts mehr im Wege. Wir sind Ihre Experten für eine kluge Baufinanzierung und begleiten Sie gern von der Planung über den Abriss bis zum schlüsselfertigen Bau.

susanne-knofe Baufin-Experte

Susanne Knofe

|

Stand: 8. November 2023

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